Nordmeer Park im Peking-Lexikon

Bereits seit einigen Jahren glänzt Peking in aller Welt mit einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und so wundert es auch nicht, dass es Jahr für Jahr mehr Menschen in die chinesische Hauptstadt zieht. Zu den Oasen der Stadt gehört im wahrsten Sinne des Wortes der Nordmeer Park. Es handelt sich bei diesen um einen der typischen chinesischen Gärten. Der Nordmeer Park befindet sich nordwestlich von dem Kaiserpalast. Gemeinsam mit dem Mittelmeer, dem Zhonghai und dem Südmeer, dem Nanhai, war das Nordmeer ein Teil der verbotenen Stadt. Diese Epoche erstreckte sich angefangen von der Dschurdschischen Jin-Dynastie bis hin zu der Zeit der Ming- und Qing Kaiser. Im Gegensatz zu den anderen beiden Teilen ist das Nordmeer mit seinen Ufern seit dem Jahr 1925 für die Öffentlichkeit zugänglich. So kann man es als eine kleine Wohlfühloase inmitten der Stadt ansehen, in der man zum einen Ruhe bekommt und zum anderen auch Kraft für einen ausgedehnten Stadtbummel sammeln kann. Bereits 1179 nach Christus begann Shizong, der Jin-Kaiser, mit dem Bau eines Sommerpalastes und der Anlage des Parks am Nordmeer. Nur wenige Jahrzehnte später 1260 machte der Kaiser Kublai Khan diesen zu seiner Residenz. In dieser Zeit bezog er die Halle der Weiten Kühlung. Bis heute dominiert der Bau aus dem Jahr 1651 den Park. Hierbei handelt es sich um die Weiße Pagode. In den Jahren von 1736 bis 1795 leitete der Kaiser Qianlong umfangreiche Erweiterungsarbeiten ein. Im Großen und Ganzen kann man davon ausgehen, dass nahezu alle Bauwerke an dieser Stelle aus der Zeit des Kaisers Qianlong stammen. Jedoch muss man auch bei diesem Park bemerken, dass den Gebäuden nicht gerade eine allzu große Bedeutung zuteil wird.


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Kurzinformationen

Staat: Volksrepublik China
Zeitzone: CST (UTC+8)
Höhe: 63 m ü. NN
Fläche: 16.807,8 km²
Einwohner: ~15.5 Mio.
Dichte: 924 Einwohner/km²
Postleitzahlen: 100000–102600
Gliederung:
16 Stadtbezirke, 2 Kreise