Zoo Peking im Peking-Lexikon
Der Zoo Peking ist eines der absoluten Highlights in der chinesischen Hauptstadt und so zählt der Zoo Tag für Tag eine Vielzahl von Besuchern. Hierbei handelt es sich in erster Linie um einen Anziehungspunkt für die kleinen Besucher der Stadt. Gegründet wurde der Zoo in dem Jahr 1906 und bereits zwei Jahre später öffnete er für die Besucher seine Pforten. Der Zoo erstreckt sich über eine Fläche von 90 Hektar und empfängt pro Jahr 8 bis 12 Millionen Besucher. Anhand von diesen Zahlen ist es verständlich, dass es sich bei dem Zoo um den größten und zudem auch bedeutendsten in ganz Asien handelt. Einst war er unter dem Namen Wan Sheng Yuan, der Garten der Haustiere, bekannt. Zu diesem Zeitpunkt umfasst er gerade einmal eine Fläche von 3,5 Hektar. Nachdem die chinesische Republik verkündet wurde und im Jahr 1912 einige politische Unruhen begannen, hatte auch der Zoo Peking mit den verschiedensten Hindernissen und Problemen zu kämpfen. Eine Problemlösung gab es erst zum Ende der Zwanziger Jahre. Hierbei war ein positiver Trend von dem Moment an zu verzeichnen, als das Regime unter die Hand von Chiang Kai-shek fiel. Im Jahr 1982 verlor Peking den Status einer Hauptstadt und so verringerte sich als Folge dessen auch der Tierbestand in dem Zoo. Der Peking Zoo litt in den darauf folgenden Jahren auch unter der Besatzungszeit der Japaner und dem damit verbundenen Bürgerkrieg. Schließlich wurde Peking erst wieder 1949 zur Hauptstadt gewählt. Zu eben dieser Zeit zählte der Zoo der Stadt nicht mehr Tiere wie einen blinden Emu, drei Papageien und ungefähr ein Dutzend Affen. Allerdings konnte man in den folgenden Jahren ein entsprechendes Wachstum beobachten und so wurde seit 1958 das Gelände immer und immer wieder vergrößert.


