Oper im Peking-Lexikon

Seit den letzten Jahren gehört Peking zu den wohl attraktivsten Städten der Welt und so wundert es auch nicht, dass Jahr für Jahr tausende von Menschen die Stadt besuchen. Zu den bekanntesten Formen der chinesischen Oper gehört die Peking – Oper. Bei dieser werden die verschiedensten künstlerischen Elemente miteinander verbunden und so fließen in die Peking Oper neben Tang und Gesang auch das darstellende Spiel und die Kampfkunst. Allerdings ist sie in ihrer Ausstattung eher einfach und wird ihre Arbeit in erster Linie durch Symbolik charakterisiert. In pantomimischen Darstellungen werden vor allem die Zeit und der Raum in Bilder gefasst und so entscheidet sich die Peking Oper allein in diesen Punkten maßgeblich von den anderen Formen der Oper. Zudem konnte diese Form der Oper in den letzten Jahren mehr und mehr ganz China erobern und so werden Stücke in dieser Art und Weise in ganz China aufgeführt. Doch auch wenn der Name auf den Entstehungsort Peking hinweist, ist dies nicht der Fall. Die Peking Oper hat ihren Ursprunf in den Provinzen Anhui, Hubei und Shaanxi. Nachdem die verschiedensten kaiserlichen Inspektoren in dem Jahr 1790 eine Vielzahl von Nachwuchsdarstellern entdeckten, traten sie das erste Mal schließlich zu dem 80. Geburtstag des Kaisers Qianlong in Peking auf. Bereits zu diesem Anlass erzielte diese Form der Kunst sehr große Erfolge und es gab immer mehr Menschen, die sich für die Oper in dieser Art und Weise begeistern konnte. Man kann heute davon ausgehen, dass es sich bei diesem Auftritt um die Geburtsstunde der Peking Oper handelte. Von da an waren die Erfolge dieser Form nicht mehr aufzuhalten und schnell eroberten sie das ganze Land China. Insbesondere aus dem Bereich der Kultur sind sie heute nicht mehr wegzudenken und so hat sich die Peking Oper hier ihren entsprechenden Status erarbeitet.

Die Bühne und die Requisiten der Peking Oper

Bereits seit vielen Jahren gehört die Peking Oper zu einem absoluten Highlight in der chinesischen Kultur und so findet man sie nicht mehr nur in Peking sondern in dem ganzen Land. Auszeichnen tut sich diese durch die Bühne und die Requisiten der Stücke. Der Ursprung der Peking Oper lässt sich in erster Linie in das Theater der Teehäuser zurückverfolgen. Zu der damaligen Zeit war es üblich, dass man sich in dieser Art und Weise bei dem Teetrinken unterhalten ließ. Diese Tradition hat sich im Großen und Ganzen erhalten, denn noch heute werden bei der Peking Oper Tee und Knabbereien gereicht. Sicherlich sollen diese in erster Linie die Aufführungen versüßen. Im Vergleich zu dem europäischen Theatersaal geht es bei der Peking Oper wesentlich ungezwungener und so liegt ein Hauch von Leichtigkeit in der Luft. Zudem ist auch das Bühnenbild sehr spärlich und mit keinerlei Highlights aufgepuscht. So sitzt zum Beispiel das Orchester an einer Seite der Bühne. In der Regel befindet sich auf der Bühne nur ein Tisch mit zwei Stühlen und alles andere muss sich der Zuschauer vorstellen. Im Wesentlichen kann man sagen, steht bei der Peking Oper noch das Theaterstück und die Schauspieler im Vordergrund. Die Stücke zeichnen sich durch ein sehr hohes Maß an Symbolik aus und so sind die wichtigsten Elemente der Peking Oper Mimik und Gestik. Vor allem die Requisiten sind sehr vielfältig. Auch wenn es zu einer Vielzahl von Weiterentwicklungen kam, hat sich die Peking Oper über die vielen Jahre hinweg in jedem Fall kaum geändert und hat so ihre wesentlichen Elemente erhalten.


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Kurzinformationen

Staat: Volksrepublik China
Zeitzone: CST (UTC+8)
Höhe: 63 m ü. NN
Fläche: 16.807,8 km²
Einwohner: ~15.5 Mio.
Dichte: 924 Einwohner/km²
Postleitzahlen: 100000–102600
Gliederung:
16 Stadtbezirke, 2 Kreise